Unterstützung

Das Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis diente zur Zeit des nationalsozialistischen Terrors sowie während der sowjetischen Besatzungszeit und in der SED-Diktatur als Ort der Unterdrückung und Entrechtung. Über Chemnitz und Umgebung hinaus wurde dieses Gefängnis im Zusammenhang mit dem Freikauf von etwa 33.000 Gefangenen des SED-Staates durch die Bundesrepublik Deutschland bekannt.

Der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. will auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses einen authentischen Ort der Unterdrückung bewahren und dort einen Lern- und Gedenkort einrichten und betreiben. Der Verein will an das dort erlittene Leid erinnern, eine wissenschaftlich fundierte Ausstellung dazu gestalten und öffentlich zugänglich machen sowie den von Unterdrückung und Haft Betroffenen ein Forum bieten. Dabei sollen die Geschichte des Nationalsozialismus, die Zeit der sowjetischen Besatzung sowie die DDR-Geschichte grundsätzlich gleichrangig behandelt werden.

Der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. will die Auseinandersetzung mit der politischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts fördern. Dazu gehört insbesondere die Organisation und Durchführung von Dauer- und Wechselausstellungen, von wissenschaftlichen Kolloquien und kulturellen Veranstaltungen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene, die Besucherbetreuung und die Jugendarbeit sowie die wissenschaftliche Dokumentation, Forschung und Publikation. Der Lern und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. will die Idee der Menschenrechte, der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie schützen und fördern.

Unser Verein ist dabei auf vielfältige Unterstützung angewiesen. Wir möchten hier einige unserer Unterstützer vorstellen - und uns damit gleichzeitig bei Ihnen bedanken: