
Heute jährt sich die Pogromnacht vom 9. November 1938 zum 87. Mal. Aus diesem Anlass haben Vertreterinnen und Vertreter unseres Verein und unseres Gedenkstättenteams am Nachmittag an der offiziellen Gedenkveranstaltung von Stadt Chemnitz und Jüdischer Gemeinde am Mahnmal der damals zerstörten Synagoge am Stephanplatz teilgenommen. Außerdem beteiligte sich unser Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis mit Blumen und Kerzen an den Lichterwegen des Vereins Buntmacher*innen, bei denen Stolpersteine in ganz Chemnitz geputzt und erleuchtet werden. An unserem Gedenkort an der Außenmauer des ehemaligen Gefängnisses wurde ebenfalls an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erinnert.
Unsere Fotos zeigen unsere Vereins- beziehungsweise Vorstandsmitglieder Josefine Renz (l.) und Veronika Brandt (M.) sowie unsere wissenschaftliche Leiterin Dr. Steffi Lehmann beim Gedenken am Stephanplatz und die am Abend beleuchteten Stolpersteine für Leib Kleinberg und Hans Mire (am ehemaligen Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstraße 12 z), Friedrich Olbricht (Wielandstraße 6), Dr. Otto Goldhardt (Kaßbergstraße 22), Israel van Voolen, Dina van Voolen und Jakob Ralf Götz (Stolpersteine Kaßbergstraße 22 a) sowie für Betty Oppenheim, Emanuel Mandel, Anni Luise Mandel, Inge Elisabeth Mandel und Stephanie Cäcilie Mandel (Weststraße 7 a).
Wir bedanken uns bei den Buntmacher*innen e.V. und der Initiative Chemnitz für Menschlichkeit sowie allen Beteiligten.





