9. November: Schülerinnen und Schüler recherchieren jüdische Haftschicksale

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Im Vorfeld des Gedenktags an die Pogrome vom 9. November 1938 hat sich unser Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis heute mit einem Bildungsangebot am Projekttag „Erinnern für die Zukunft“ des Landesamts für Schule und Bildung und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Oberschule Neukirchen/Erzgebirge informierten sich in einer Schwerpunktführung mit unserem Guide Hans-Christian Lippmann über den politischen Haftort in der Zeit des Nationalsozialismus. Anschließend recherchierten die Teilnehmenden Haftschicksale in den biografischen Ausstellungsbereichen in der dritten Etage unserer Dauerausstellung, darunter der als Juden Verfolgten Max Brudner, Ernst Sander und Jankel Rotstein.

Unsere Bilder, fotografiert von Robert Schröpfer, zeigen oben Hans-Christian Lippmann und die jungen Leute bei der Führung am Gedenkort an der Außenmauer, außerdem unten Schülerinnen und Schüler in den Ausstellungsbereichen über die jüdischen Verfolgten Max Brudner und Jankel Rotstein sowie bei der Abschlussbesprechung in unserem Seminarraum.

Wir danken Frau Grunwald und Herrn Jakumeit von der Oberschule Neukirchen für die freundliche Zusammenarbeit sowie dem Landesamt für Schule und Bildung und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Am Sonntag, 9. November selbst beteiligt sich unser Lern- und Gedenkort an der offiziellen Gedenkveranstaltung von Stadt Chemnitz und Jüdischer Gemeinde und an der Aktion Lichterwege des Vereins Buntmacher*innen. Außerdem ist das Kulturforum Sachsen der Sozialdemokratie mit einer Veranstaltung in unserem Lernort im früheren Hafttrakt B zu Gast.

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