Die Stadt Chemnitz erinnert gemeinsam mit der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. (VOS Sachsen) und dem Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. an diese Zeit.
Neben Oberbürgermeister Sven Schulze werden Dr. Nancy Aris, Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und Christoph Magirius, Ehrenbürger der Stadt Chemnitz und Mitgestalter der Friedlichen Revolution, Grußworte an die Gäste richten. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von zwei Streicherinnen der Musikschule Chemnitz.
Die Veranstaltung ist öffentlich, Medienvertreter:innen sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen. Die Verwaltungsgebäude der Stadt Chemnitz werden an diesem Tag entsprechend beflaggt sein.
Die Gedenkveranstaltung ist den politisch Verfolgtenin der Sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR sowie allen Opfern von stalinistisch geprägten Diktaturen nach 1945 gewidmet. Um den 17. Juni 1953 herum kam es in fast allen ostdeutschen Städten zu zahlreichen Streiks, Massen-Demonstrationen und politischen Protesten, die zu blutigen Auseinandersetzungen mit den DDR-Sicherheitskräften führten und gewaltsam durch Militär und Polizei beendet wurden.
Die Veranstaltung findet dieses Jahr am Gedenkort (Kaßbergstraße 16 c, 09112 Chemnitz) statt.
Das Foto zeigt den Gedenkort Kaßberg-Gefängnis. Foto: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis || Volker Kreidler, beier+wellach projekte