Manja ist 17 Jahre alt und lebt im Leipzig der 1980er-Jahre. Ihre beste Freundin Maxie und sie schwänzen die Schule, brechen in Schrebergärten ein und treffen sich im Freibad oder auf dem Rummel mit Jungs, bis Manja im Zimmer des Vertragsarbeiters Manuel von der Volkspolizei erwischt und in eine Geschlossene Venerologische Station für Frauen zwangseingewiesen wird.
Der Roman erzählt von drei jungen Frauen zu verschiedenen Zeiten und führt vor Augen, welchen Einfluss Hierarchie, Gewalt und Gesellschaftssysteme auf das Leben einzelner Frauen haben.
Die Lesung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zu Geschlossenen Venerologischen Stationen im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Vortrag findet in Kooperation mit der VHS Chemnitz und dem Institut für Politikwissenschaften der TU Chemnitz statt.
Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Der Eintritt ist frei, Einlass ab 17.30 Uhr, Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltungen@gedenkort-kassberg.de
Das Bild oben zeigt Bettina Wilpert – Fotografin Nane Diehl – mit freundlicher Genehmigung

