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SUMMARY:SCHWERPUNKT FLUCHT „Fluchtgeschichten“ – Zeitzeugengespräch 
 zur Ausstellungseröffnung
DESCRIPTION:Veronika Brandt wollte 1968 als junge Frau über Ungarn und Jug
 oslawien in den Westen gelangen\, was missglückte. Sie war in Budapest\, 
 Berlin-Hohenschönhausen\, Magdeburg und Stendal in Haft. Michael Teupel w
 urde im Alter von 18 Jahren nach einem Fluchtversuch im Roten Ochsen in Ha
 lle und in Brandenburg-Görden eingesperrt\, bevor er 1982 im Rahmen des H
 äftlingsfreikaufs aus der DDR über den Kaßberg in die Bundesrepublik en
 tlassen wurde. Wie empfanden die beiden das Leben in der DDR? Was waren di
 e Gründe für die geplante Flucht? Wie erging es ihnen in der Haft und da
 nach?\n\nZur Eröffnung der Sonderausstellung „Auf der Flucht erschossen
  – Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt
 “ gibt es am Dienstag\, 18. März\, 19 Uhr das Podiumsgespräch „Fluch
 tgeschichten“ mit unserer Zeitzeugin und Vereinsvorständin Veronika Bra
 ndt und unserem Zeitzeugen Michael Teupel. Es moderiert Dr. Teresa Tammer\
 , stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-
 Diktatur.\n\nErwartet wird auch der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt 
 zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, Johannes Beleites.\n\nDer Eintritt ist
  frei\, Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltungen@gedenkort-kassberg
 .de oder unter www.vhs-chemnitz.de.\n***\nDie sogenannte Republikflucht ge
 hörte in der DDR-Zeit zu den häufigsten Haftgründen im damaligen Kaßbe
 rg-Gefängnis. In einer Veranstaltungsreihe im Lernort im früheren Hafttr
 akt B setzen der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\, die Volkshochsc
 hule Chemnitz und das Institut für Politikwissenschaft der TU Chemnitz im
  März und April einen Schwerpunkt auf das Thema Flucht und auf Schicksale
 \, die sich damit verbinden.\n\nIm Zentrum steht die Sonderausstellung "An
  der Grenze erschossen – Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregim
 es in Sachsen-Anhalt“\, die vom 19. März bis zum 13. April während der
  Öffnungszeiten in unserem Lernort im früheren Hafttrakt B zu sehen ist.
  Am Donnerstag\, 10. April\, 19 Uhr gibt es den Vortrag „Flucht aus der 
 DDR über die Ostsee\, 1961 bis 1989“ von Henning Hochstein. Der Abend 
 „Stasiknast und Ostseeflucht“ fand bereits im Dezember statt.\n***\nUn
 ser SCHWERPUNKT FLUCHT ist eine Kooperation des Lern- und Gedenkorts Kaßb
 erg-Gefängnis\, des Instituts für Politikwissenschaft der TU Chemnitz un
 d der Volkshochschule Chemnitz. Er wird mitfinanziert durch Steuermittel a
 uf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und
  unterstützt von der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der
  SED-Diktatur.\n\nUnsere Fotos oben zeigen Michael Teupel und Veronika Bra
 ndt. Bildnachweis: privat bzw. Robert Schröpfer/Lern- und Gedenkort Kaßb
 erg-Gefängnis
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