Ausstellungseröffnung und Zeitzeugengespräch

„Das Kaßberg-Gefängnis und seine Gesichter“

Donnerstag, 28.03.2019, um 18.00 Uhr

in der Gedenkstätte Rote Ochse Halle, Am Kirchtor 20 b,
06108 Halle (Saale)

Vom 28.03. bis zum 05.05.2019 ist unsere Ausstellung „Das Kaßberg-Gefängnis und seine Gesichter“ in der Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale) zu besichtigen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung spricht Zeitzeuge Lothar Rochau, der 1983 im „Roten Ochsen“ inhaftiert wurde und im Zusammenhang mit dem Häftlingsfreikauf über das Kaßberg-Gefängnis in die Bundesrepublik Deutschland gelangte.

Die Sonderausstellung des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. (Chemnitz) wird in Kooperation mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Außenstelle Halle, und dem Verein Zeitgeschichte(n) e.V. Halle gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) ist Teil der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz blickt auf eine lange, wechselvolle und leidbehaftete Geschichte zurück. In den Jahren 1876/77 als Königlich-Sächsische Gefangenenanstalt erbaut, fungierte es im Nationalsozialismus als zentraler Tatort der Entrechtung und Unterdrückung andersdenkender sowie aus rassenideologischen Gründen missliebiger Personen. Auch in der Zeit der sowjetischen Besatzungsherrschaft und während der SED-Diktatur wurden politisch Verfolgte inhaftiert. Ab Mitte der 1960er Jahre avancierte das Kaßberg-Gefängnis zur zentralen Drehscheibe des deutsch-deutschen Häftlingsfreikaufes. Nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur übernahm der Freistaat Sachsen die Gefängnisanlage bis 2010. Ein Jahr später gründete sich der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. Der Verein verfolgt seitdem das Ziel, auf dem Gelände des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses einen Lern- und Gedenkort zu errichten und zu betreiben.

Die Ausstellung „Das Kaßberg-Gefängnis und seine Gesichter“ informiert über die Historie des Haftortes und die Schicksale der politischen Häftlinge. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung spricht der Zeitzeuge Lothar Rochau, der 1983 im „Roten Ochsen“ inhaftiert wurde und im Zusammenhang mit dem Häftlingsfreikauf über das Kaßberg-Gefängnis in die Bundesrepublik Deutschland gelangte.

Die Sonderausstellung des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. (Chemnitz) wird in Kooperation mit der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Außenstelle Halle und dem Verein Zeitgeschichte(n) e.V. Halle gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

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