
Unser Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis war am vergangenen Wochenende beim 3. Bundeskongress politisch verfolgter Frauen in der SBZ/DDR in Dessau dabei. Unsere wissenschaftliche Leiterin Dr. Steffi Lehmann und unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Konstantin Wiesinger vertraten unsere Gedenkstätte bei der dreitägigen Veranstaltung, bei der es diesmal unter dem Titel „Dialog der Generationen – Erinnern, Verstehen, Heilen“ vor allem um das Thema transgenerationelle Weitergabe ging. Auch Zeitzeuginnen des Kaßberg-Gefängnisses wie Konstanze Helber, Krystina Hauck, Silvia Krause, Elke Schlegel und Prof. Dr. Karin Sorger nahmen teil.
Veranstalter des Kongresses war die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) in Kooperation mit dem Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e.V. und dem Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Unsere Fotos zeigen oben die neue Leiterin der Gedenkstätte Hoheneck, Dr. Mareike Schönle-Jennrich, die SED-Opfer-Beauftragte des Deutschen Bundestags, Evelyn Zupke, die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Dr. Nancy Aris, und unsere wissenschaftliche Leiterin Dr. Steffi Lhemann (v.l.) am Rande der Tagung, außerdem unten ein Podium mit unserer Zeitzeugin Silvia Krause (2.v.l.) in Dessau.
