Presse- und Medienschau: MDR Fernsehen und Freie Presse berichten über Geschichtscamp

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In dieser Woche findet das Sächsische Geschichtscamp des Landesamts für Schule und Bildung in Chemnitz statt. Veranstaltungsorte sind noch bis heute unser Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, das benachbarte Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium und die Jugendherberge Chemnitz „eins“. Die Medien berichten.

Unter der Überschrift „Jugendliche erforschen Häftlingsfreikauf in der DDR“ (kostenpflichtig) heißt es in der heutigen Ausgabe der Freien Presse Chemnitz: „Geschichtsinteressierte Schüler aus ganz Deutschland, die sich zuvor gegen Mitbewerber durchsetzen mussten, nehmen daran teil. Bis Freitag befassen sie sich in einem abwechslungsreichen Programm mit dem Häftlingsfreikauf aus der DDR.“

Ein Highlight, so schreibt Verfasserin Cora Lantzsch weiter, werde die Möglichkeit sein, selbst mit Zeitzeugen zu sprechen.

Das MDR Fernsehen war mit einem Kamerateam bei den Rundgängen mit den jungen Leuten über das einstige Gefängnisgelände und durch unseren Lernort im früheren Hafttrakt B dabei. „Flucht aus der DDR und Freikauf durch die Bundesrepublik – dafür steht das ehemalige Kaßberg-Gefängnis von Karl-Marx-Stadt“, formuliert Reporter Holger Körner in seinem Beitrag „Gefängnis als Tor zur Freiheit: Geschichtscamp über den Kaßberg“. „Es ist der Ort, den alle freigekauften Häftlinge ,besuchen‘ mussten, bevor es in den Westen ging. Staatlicher Menschenhandel, Geld gegen Freiheit – das macht nachdenklich.“

Zu Wort kommen Organisator Ingolf Thiele vom Landesamt für Schule und Bildung, unser Guide und Workshopleiter Hans-Christian Lippmann und Schülerinnen und Schüler.

Die Presseankündigung des Landesamts für Schule und Bildung lesen Sie hier.

Unsere eigenen Berichte über das Geschichtscamp finden Sie hier vom Auftakt und hier von den beiden Tagen mit den Zeitzeugengesprächen. Weitere Presseschauen können Sie hier aufrufen.

Unsere Fotos zeigen Kameramann Frank Schindler, Tonfrau Simona Urban und Reporter Holger Körner (v.l.) vom MDR-Team bei den Dreharbeiten und im Gespräch mit Teilnehmerinnen sowie die heutige Ausgabe der Freien Presse Chemnitz.

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