#recap

Wir blicken auf spannende und ereignisreiche Tage im Lernort zurück!

In der vergangenen Woche besuchten insgesamt 95 Schülerinnen und Schüler aus den Oberschulen Lichtenau und Hainichen die Dauerausstellung und befassten sich vor allem mit dem deutsch-deutschen Häftlingsfreikauf.

Mittwoch begrüßten wir Kolleginnen und Kollegen der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und besichtigten gemeinsam ausgewählte Haftschicksale in der Ausstellung sowie das Freikauf-Archiv der Gedenkstätte. Wir danken Katharina Gräb, Dr. Enrico Heitzer, Susanne Schäffner-Krohn und Tom Aschke für den interessanten Austausch und freuen uns jederzeit über einen weiteren Besuch.

Donnerstag erhielten 28 Bundesfreiwillige aus Chemnitz eine Überblicksführung durch die Ausstellung, im Anschluss sprach Sandra Meier vom Stasi-Unterlagen-Archiv/Bundesarchiv Chemnitz in einem Vortrag zur Arbeitsweise der DDR-Staatssicherheit. Den Abschluss bildete ein Gespräch mit Zeitzeuge Maic Petersohn, der im Dezember 1984 über das Kaßberg-Gefängnis freigekauft wurde.

Stiftungsbeiratsmitglieder der Wismut Stiftung gGmbH und Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats kamen ebenfalls am Donnerstag zu uns in den Lernort, um mehr über im ehem. Kaßberg-Gefängnis inhaftierte Uran-Bergleute zu erfahren. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung berichtete unser Zeitzeuge Hartmut Leimcke von seinem missglückten Fluchtversuch als Minderjähriger und der Untersuchungshaft auf dem Kaßberg.

Zum Abschluss der Woche informierten sich Anwärterinnen und Anwärter der JVA Chemnitz gemeinsam mit ihrem Ausbilder über die Haftbedingungen in den verschiedenen Haftepochen und befassten sich vor allem mit dem Schicksal von Sabine Popp, die als junge Frau 1982 nach über zwei Jahren Strafhaft über den Kaßberg freigekauft wurde.

© Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V.

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