
Dass der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis existiert, ist unserem gleichnamigen Verein und seinen Mitgliedern zu verdanken. Nach der Schließung der Justizvollzugsanstalt auf dem Kaßberg im Jahr 2010 setzten sie sich mehr als zehn Jahre lang für den Erhalt des Gebäudekomplexes ein und erkämpften die Errichtung unserer Gedenkstätte. Dafür wurde unser Verein 2024 mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis der Bundesstiftung Aufarbeitung ausgezeichnet.
Heute wird unser Lern- und Gedenkort vom Verein und seinen Mitgliedern getragen. Unsere Ehrenamtlichen bringen sich auf vielfältige Weise in die Gedenkstättenarbeit ein, unterstützen unser Gedenkstättenteam bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen oder im Besucherdienst. Ein besonderer Höhepunkt ist traditionell die Chemnitzer Museumsnacht, bei der der Verein bereits vor dem Umbau des früheren Hafttrakts B zum Lernort mit Führungen durch das damals leerstehende Kaßberg-Gefängnis dabei war. Auch Spenden sind herzlich willkommen.
Gegenwärtig hat der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. rund 130 Mitglieder. Unser Vorstand hat neun Mitglieder und ist das oberste Gremium unseres Vereins und unserer Gedenkstätte. Einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt, auf der der Vorstand über den Gedenkstättenbetrieb und die Belange des Vereins informiert.
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Engagieren Sie sich für unseren Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis und werden Sie selbst Mitglied unseres Vereins! Alle notwendigen Unterlagen finden Sie, wenn Sie hier klicken.
Sie möchten unseren Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis finanziell unterstützen? Das können Sie am besten mit einer Spende über unseren Förderverein. Finanzielle Zuwendungen an den Förderverein sind steuerlich absetzbar.
Für Mitglieder unseres Trägervereins: Den vereinfachten Zuwendungsnachweis über den Mitgliedsbeitrag als Anlage zum Beleg (Kontoauszug) für das Finanzamt finden Mitglieder des Trägervereins hier. Denn auch der Mitgliedsbeitrag für den Trägerverein kann steuerlich geltend gemacht werden.
Unser Foto zeigt unsere Ehrenamtlichen Melanie Langhammer (l.), Sylvia Müller (2.v.l.) und Marlene Resch (3.v.l.) sowie unsere Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst Kateryna Vdovchenko mit Besucherinnen und Besuchern am Eröffnungswochenende des Kulturhauptstadtjahres CHEMNITZ 2025.